Aloha, Bye and Mahalo Hawaii πŸ›« Seattle Layover

Montag, 25.09.2017

Am Samstag haben wir bis nachmittags die letzten Sonnenstrahlen und das Baden im Meer genossen.

Nach dem wir uns im Hotel nochmal frisch gemacht haben, fuhren wir langsam Richtung Kona Airport. Wir sind dann von Big Island erstmal wieder nach Honolulu, Oahu geflogen. Kurz vor Mitternacht ging die Reise weiter nach Seattle. Dort hatten wir einen ca. 8h-Aufenthalt. Da bietet es sich natürlich an den Layover zu nutzen und sich Downtown Seattle anzuschauen. Wir brachten also nur noch meinen Handgepäckkoffer weg und machten uns mit der Rail Link-Bahn und der Monorail zur ersten Sightseeingstation der "Spaceneedle" auf. Von dort klapperten wir den Rest fußläufig ab. Vorbei am Hafen, wo gerade ein großes Kreuzfahrtschiff "Norwegian" angelegt hatte und von hier aus hatte mein einen schönen Blick auf das Riesenrad auf dem Pier, auf das Football- und das Baseballstadion sowie auf die Berge im Hintergrund.

Wir gingen dann weiter zum "Public Market Center", wo es Leckerein, frischen Fisch und Antiquitäten gab. Wir liefen bis zum "Century Link Field" - dem Stadion der Seattle Seahawks. Das war sehr beeindruckend und darüber hat sich Franky ganz besonders gefreut. An dem Tag war leider kein Match Day aber wir konnten trotzdem mal durch den Zaun einen Blick ins Stadion erhaschen.

  

Wir fuhren gegen 14 Uhr wieder zurück zum Flughafen, um genug Zeit zu haben. Da hatten wir nochmal den Blick auf die Skyline.

Später lief alles problemlos und entspannt. Condor hatte uns am Flughafen $500 pro Person und ein Hotelzimmer angeboten, wenn wir einen Tag später fliegen würden, weil sie etwas überbucht waren. Leider hatten wir Verpflichtungen, ich muss arbeiten und Fränkl wird operiert, sonst wäre das ein guter Deal gewesen, aber egal. Ca. 18 Uhr flogen wir nach Frankfurt und sind relativ pünktlich gelandet.

Fazit: Eine lange Reise geht wieder einmal zu Ende. Wir sind gesund und munter zu Hause angekommen, was auch das Wichtigste ist. Es waren 3 wunderschöne Wochen mit tollen Erlebnissen, eindrucksvollen Orten, uricher Natur und tollem Wetter. Liebe Grüße Franky & Susi πŸ‘«πŸ€™πŸΌπŸ˜Š

Kailua-Kona, Big Island

Freitag, 22.09.2017

Wir sind am Mittwochvormittag in Kailua-Kona angekommen und waren erstmal erfreut, dass die Sonne schien und es uns hier gleich sehr gut gefiel. Wir dachten... zum Glück verbringen wir die letzten Tage des Urlaubs hier und nicht in Hilo. Kailua-Kona ist ein schöner Urlaubsort, ähnlich wie Kihei, Maui. Es gibt eine schöne Hafenpromenade und einen Hafen mit einer kleinen Badelagune. Hier im Hafen startet übrigens alljährlich im Oktober der IronMan Triathlon mit 3,86 km Schwimmen, dann weiter Richtung Norden 180,2 km Fahrradfahren und zum Schluss noch einen kleinen Marathonlauf von 42,195 km. Bei der Hitze - Wahnsinn. Hier sind deswegen auch schon viele Teilnehmer unterwegs, die sich bereits vorbereiten und trainieren... man sieht nur die teuersten Fahrräder 🚴. Weil wir erst nachmittags in unser Hotel Kona Seaside einchecken konnten, machten wir es uns eine Weile in der Lagune bequem. Abends waren wir dann noch bissl flanieren und bummeln entlang der Strandpromenade.


Am Donnerstag sind wir nach dem Frühstück etwas südlich zum Pu'uhonua o Honaunau National Park gefahren. Eine rekonstruierte Zufluchtsstätte für Verfolgte, welche sich nicht an die Regeln des damaligen Hawaiianischen Regimes hielten. Die alten Hawaiianer glaubten, dass durch die Götter, welche die Holzfiguren darstellen sollen, Unwetter sowie Vilkanausbrüche etc. ausgelöst werden würden. Jeder der gegen die Regeln verstieß, wurde verfolgt und getötet. Nur wer es übers Wasser bis hier her schaffte, hatte die einmalige Chance, nach der Teilnahme an einem Ritual, wieder innerhalb der Gesellschaft frei leben zu können.


Nach dem Kulturprogramm folgte natürlich wieder etwas für Körper und Spaß. Susi hatte wie immer die Geheimtipps studiert und somit liehen wir uns ein Kajak aus und paddelten was das Zeug hielt in eine Bucht, die nur mit dem Boot zu erreichen ist. Eines der letzten Unterwassernaturschutzgebiete der Erde befindet sich dort. Wunderschöne Korallen und ein paar Fische, die es nur noch dort gibt. Leider heute keine Delphine oder Schildis aber trotzdem schön anzusehen. πŸ˜‰ Zurück am Auto fuhren wir zum Hotel. Einen kleinen Zwischenstopp gab es! Da wir aus allen Bundesstaaten in den bisher in den USA waren gebrauchte Kennzeichen als Andenken sammeln, suchten wir natürlich auch auf Hawaii danach. In Honolulu gab es zwar welche, diese waren uns aber zu teuer und somit kauften wird dort keins. Mittlerweile hatten wir fast Angst keins mehr zu finden. Wie gesagt, auf dem Rückweg fuhren wir an einem Antiquitäten bzw. Ramschladen vorbei und ich bewies den richtigen Riecher... Es gab Kennzeichen und das noch zu einem super Preis! Später gingen wir wieder in unsere Lagune in der Nähe des Hotels und ruhten uns von dem harten Tag aus. πŸ˜ƒ
Abends machten wir uns chic und gingen in einem Restaurant am Hafen essen. Für Susi gab es einen Coco-Colada und zu speisen einen sensationellen Mahi Mahi Fisch und für mich ein Thunfischfilet. πŸ˜›   

Heute, Freitag, schliefen wir ganz entspannt aus. Da wir eine Waschmaschine im Hotel haben, meine Sportsachen ordentlich nach Sport müffelten und wir keinen Stress zu Hause haben wollen, machte sich der Hausmann auf den Weg, um Wäsche zu waschen. πŸ˜ƒ Jetzt geht es morgen schon mal mit sauberen und gut riechenden Koffern nach Hause und ich muss mich nicht schämen, falls es am Flughafen eine Kontrolle gibt. Ansonsten steht heute nicht viel auf dem Plan außer an einem der tollsten Beaches des Urlaubs zu chillen und heute ab Nachmittag einen polynesischen Abend mit Kulturprogramm (Luau), Cocktails und Buffet zu genießen! 

Hawaii Volcanoes National Park & Hilo, Big Island

Mittwoch, 20.09.2017

Der schöne Blick am Montagmorgen aus dem Hotelzimmerfenster, war leider immer noch recht drüb. Es fuhr gerade die "Pride of Amerika" in den Hafen ein, die hatten wir bereits 2 Tage zuvor auf Maui gesehen. Das Wetter sollte heute auch nicht viel besser werden, eigentlich nicht verwunderlich in der regnenreichsten Stadt Hawaii's, jedoch sind wir auch ganz schön verwöhnt vom super Wetter der letzten 2 Wochen. Wir entschieden uns dafür, heute gleich in Richtung Süden zu fahren und den Hawaii Vocanoes National Park zu besuchen. So sind wir gleich zeitig nach dem Frühstück aufgebrochen. Der Tag stand heute also bissl unter dem Motto: Vulkan, Lava und was dadurch passiert.
Erster Stop war der Lava Tree State Park, der Wald wurde vor mehreren hundert Jahren von einem Lavastrom überschüttet und dabei sind ganz interessante Lavabäume entstanden, die eigentliche Bäume darunter sind weggefeilt aber die Lava ringsherum blieb. Das erinnert etwas an den Versteinerten Wald in Karl-Marx-Stadt. β˜πŸΌπŸ˜†

 

Weiter ging es dann entlang einer tropischen Küstenstraße mit viel Regenwaldpflanzen und dazugehörigen Regen immer mal wieder. Am Ende des Highway befindet sich sehr viel Lavagestein und ein Strand mit schwarzem Sand. Die Straße ist dann gesperrt, weil da wohl immer mal wieder etwas Lava drüber schwappt.

Gegen Mittag fuhren wir dann in Richtung Vulkan. Wir mussten wie immer keinen Eintritt für den Nationalpark bezahlen, da Susi pfiffig wie sie ist, bereits zu Hause einen Hawaii Annual Pass für 12€ statt $25 bei eBay erstanden hat. πŸ‘πŸΌπŸ€“ Wir informierten und erstmal im Visitor Center und schauten uns dort zum Einstieg einen kurzen Film über die Entstehung der Hawaiianischen Inselkette durch den Vulkan an. Danach trotzten wir der Kälte und dem Regen, zogen uns warme, lange Sachen an. Da auch der kleine Franky pfiffig ist und seine Susi kennt, hatte er viele Sachen mit und konnte so mit Pulli und Cap aushelfen. πŸ˜‰ Wir wanderten in den ca. 120m tiefen noch immer abkühlenden aber ausgetrockneten Lavasee im Krater "Kilauea Iki", man sieht am Dampf, dass es noch immer heiß ist unter den harten, kalten Lavagesteindecke und man hat auch sehr warme Luftströme gemerkt, wenn man daneben stand.

Am Aussichtspunkt "Jagger Museum" stand man sehr nah am Krater "Halemaumau" und könnte sogar die Lava hochspritzen sehen.

Nach dem es gestern unaufhörlich regnete, hofften wir die ganze Zeit, dass das Wetter heute mehr auf unserer Seite steht. Als sich unsere Augen öffneten, sah das ganze noch nicht so aus. Aber von Minute zu Minute wurde es besser und am Horizont konnten wir blauen Himmel erkennen. Unser Optimismus wurde belohnt. Nach einem kleinen Frühstück machten wir erstmal zu zweit den super Fitnessraum unsicher. Danach gingen wir erstmal etwas shoppen. Nun war der blaue Himmel bei uns angekommen und wir fuhren in einen kleinen Beach Park, den Susi heute morgen im Internet raus gesucht hatte. Super Recherche! Ein kleiner aber feiner Park in einer Bucht, die sich auch gut zum Schnorcheln eignete. Wir ließen uns nieder und entspannten. Nach einer Weile erblickten meine wachsamen Augen am Ufer einen Schildkrötenpanzer und wir gingen sofort mal näher nachschauen. Gleich zwei wollten von uns beobachtet und fotografiert werden. πŸ˜ƒ Wir streichelten die beiden auch nachdem wir uns angefreundet hatten. Dann schnappten wir unser Schnorchel-Equipment und inspizierten noch etwas die Bucht und siehe da, auf einmal schwamm neben uns eine der größten Turtles in diesem Urlaub... einfach irre!

 
Nachdem wir den Großteil des Tages am Wasser verbrachten, wollten wir am Nachmittag nochmal kurz die Stadt Hilo anschauen. Man hat sie mal gesehen, aber verpassen würde man nichts, wenn man es nich täte. Nichts desto trotz liefen wir durch die Straßen und schauten uns alles an. Auffällig waren die vielen Obdachlosen! Ein Örtchen was im Prinzip nur eine kleine Industrie- & Hafenstadt ist und als Ausgangspunkt der Touri's für den Vulkan dient. Ansonsten eine der ärmeren Städte, die wir bis jetzt hier gesehen haben. Zurück im Hotel machten wir uns kurz hübsch und genehmigten uns noch einen leckeren Pina Colada an der Hotelbar bei Hawaiianischer Livemusik!
Morgen am 20.09. gehts weiter nach Kailua-Kona auf die andere Seite von Big Island.

Maui Snorkeling & Stand Up Paddling πŸ›« Big Island

Sonntag, 17.09.2017

Aloha πŸ™‹πŸ»πŸ™‹πŸΌ‍β™‚οΈπŸ˜Š Zwei super entspannte Tage liegen hinter uns... Gestern, Samstag, gab es mal keinen Frühsport sondern wir schliefen aus und frühstückten wie immer auf Maui am Strand! Mein erster Termin heute war um neun CrossFit bei "CrossFit Makena". Susi chillte der Weile am Strand! Nach einer kurzen Suche und durchfragen hatte ich mein Ziel erreicht. Eines der besten Gasttrainings, welches ich je hatte. Ich wurde super nett vom Coach / Eigentümer und ein paar Mitgliedern empfangen. Da noch ein Training lief vertrieb ich mir die Zeit mit einer kleinen Erwärmung. Als die Leute fertig waren konnte ich ans Werk schreiten und ein super Training absolvieren. Alle die noch da waren sind super drauf gewesen, haben das Gespräch gesucht und sich gegenseitig motiviert. So stelle ich mir die Gemeinschaft beim Sport vor. In Deutschland sieht man das in der Form nicht allzu oft! Als ich mein Training beendet hatte unterhielt ich mich noch ein paar Minuten mit dem Coach, welcher ein absolut netter Typ war. Mittlerweile weiß ich auch was das wirklich für ein wahnsinniger Typ ist. Aber dazu später mehr. 

Leicht verspätet kam ich vom Sport zurück zum Strand und wurde schon Susi erwartet. Sie hatte sich schon etwas Sorgen gemacht, aber glücklicherweise hatte ich noch an ein kleines Entschuldigungspräsent gedacht. Einen original American Cookie πŸ˜› Entschuldigung angenommen!!! Dann ging es auf Schildkrötensuche. Ich holte unsere Schnorchelausrüstung und dann sind wir gestartet. Wir sind um die ganze Bucht getaucht, um am Ende wieder an unserem Strand fündig zu werden. Heute war der Turtle für unser Fotoshooting fällig. Wir hatten alles dabei, Actionkamera und Selfiestick πŸ˜‚ gefühlt haben wir 1000 Bilder mit ihr gemacht! Zwischendrin mussten wir schon etwas lachen, weil wir alles gegeben haben, die Schildi ganz entspannt herumgetrieben ist und gefressen hat.

 

Mittlerweile kurz nach dem Mittag bekamen wir Hunger. Wir schnappten unser Zeug, besorgten uns was zu Essen und gingen an einen anderen Strand. Und wer war da, Paul Romero, der Coach vom Morgen... nach ein paar Minuten kam er zu uns, ich stellte ihm Susi vor, wir unterhielten uns wieder und ich zeigte ihm ein paar Bilder auf meinem Telefon. Er erwähnte auch nebenbei, dass er Profisportler war und schon in der ganzen Welt unterwegs war, um seine Wettkämpfe zu bestreiten. Er erzählte auch, dass er ein Haus hier direkt am Strand hat und noch eins Haus in Canada in den Bergen. Not bad, sagten wir, er musste schmunzeln und gab uns Recht. Beim Abendbrot recherchierte ich mal etwas und er war ziemlich bescheiden. Er hat die sieben höchsten Berge der Welt bestiegen, war Profimountainbikefahrer, Ultrarunner usw. und er wurde als "athlet of the year" von einer Sportzeitschrift ausgezeichnet. Ein Wahnsinnstyp! Susi und er verstanden sich im übrigen auch super. πŸ€™πŸ½

Sonntag... heute hatten wir uns vorgenommen mit dem Stand Up Paddleboard den Ozean unsicher zu machen. Früh gab es das gewohnte Frühstück, dann packten wir noch unsere Koffer und checkten aus. Danach liehen wir uns die Boards aus und es ging aufs Wasser. Erstes Fazit: Ozean ist schwieriger als ein See πŸ˜‚ wir mussten das ein oder andere mal das Brett unfreiwillig verlassen aber es hat trotzdem riesig Spaß gemacht! Insgesamt waren wir knapp zwei Stunden unterwegs. Nach dem wir bei anderen gesehen hatten, dass man damit auch auf Wellenreiten kann, versuchten auch wir das mehr schlecht als recht, aber jeder hat mal angefangen. Was uns wieder permanent begleitete waren Schildis ☝🏾🐒 nach dem die Strömung und die Wellen zunahmen kämpften wir uns zum Verleih durch die Fluten zurück, was wirklich ziemlich anstrengend war.

Wir duschten noch am Strand und fuhren dann zum Flughafen. Ziel war heute: Hilo, Big Island. BIg Island ist bekannt für seinen noch aktiven Vulkan und den Iron Man Hawaii, welcher hier ausgetragen wird. Das Wetter war hier heute nicht ganz so toll, aber dafür unsere Laune gut. Am Grand Naniloa Hotel a Doppletree by Hilton πŸ˜‰ angekommen ging alles ganz problemlos und es machte einen super Eindruck bis wir das Zimmer betreten haben! Es roch unheimlich nach Rauch. Also Rückwärtsgang in die Lobby, kurze Ermahnung und wir bekamen ein anderes Zimmer und das hatte dann auch noch Blick auf den Ozean πŸ€™πŸ½πŸ˜ƒ so gehört sich das. 

Haleakala Crater National Park & Road to Hana

Freitag, 15.09.2017

Dieser Donnerstag ist ziemlich entspannt los gegangen. Als ich gegen halb acht mit frischem Kaffee vom Sport wieder zurück kam, hatte Susi mich schon vermisst. Wir frühstückten dann wieder am Strand und suchten erstmal nach Schildkröten. Keine war da, aber wir sind ja optimistisch. Wir machten einen kleinen Spaziergang in unserer Bucht und wurden wie immer belohnt. Unser gutes Auge lies uns erst eine Schildi erblicken, welche ganz nah am Ufer fraß und dann entdeckten wir beim beobachten noch zwei andere. Ganz entspannt posierten Susi's neue Lieblinge eine ganze Weile!


Nachdem wir den Vormittag bis zum Mittag am Strand verbrachten, machten wir uns auf den Weg um uns in 3000m Höhe einen Vulkan anzuschauen. Unser Ziel war der Haleakala Crater National Park. Der Vulkan ist zwar nicht mehr aktiv, aber beeindruckend ist diese Mondlandschaft trotzdem. Erstmal ging es stetig bergauf. Im Gepäck hatten wir ausnahmsweise auch mal einen Pullover und eine Regenjacke. Nach dem wir die Serpentinen hinauf zum Gipfel hinter uns gebracht hatten, versuchten wir mehr vom ehemaligen Vulkan zu sehen. Der Parkplatz unseres Jeeps lag super in der Sonne, nur der Blick auf unser eigentliches Ziel blieb uns noch verwehrt. Also entschlossen wir uns ein wenig zu wandern. Wir liefen dem Vulkan entgegen, denn über dem Berg hängen immer die Wolken. An einem schönen Aussichtspunkt angekommen sahen wir erstmal nur Wolken und Wind wehte uns um die Ohren bei ca. 15 Grad. Die Pullover waren nötig und wenn doch mal kurz die Sonne durchkam wurde es auch gleich angenehm. Da wir nicht nur Wolken sehen wollten warteten wir. Eine gute Entscheidung! Der Aussichtspunkt war perfekt zum entspannen. Keine Menschen und die absolute Stille. Man hat jeden kleinen Mucks gehört. Unsere Geduld hat sich gelohnt... Die Wolken verzogen sich ein wenig und wir hatten doch noch was wir wollten. Ein paar Bilder mit dem alten Feuerspucker!

   

Dann ging es zurück zum Auto. Es ist nicht so, dass man den fehlenden Sauerstoff in 3000m nicht merkt, aber wir waren eisern!Danach fuhren wir über den Ort Kahului und eine kleine Shoppingrunde zurück ins Hotel, wo wir den Abend in aller Ruhe ausklingen ließen.

Heute, Freitag, sind wir die Road to Hana gefahren. Eine irre Straße, welche als Sackgasse an der Küste endet. 50 Meilen, 56 einspurige Brücken und 617 Kurven - eine Strecke wohl bemerkt.☝🏾Susi wollte erstmal fahren und ich spielte den coolen Co-Piloten. Zu navigieren gab es nicht viel. Die Sonne schien und wir hatten unser Dach geöffnet. Wiedermal begleitete uns eine Vegetation wie im Paradies. Bambus der über die Straße wuchert, riesige Palmen bis hin zu Bäumen die größer sind als manches Mehrfamilienhaus, Wasserfälle und grüne Täler. Wer da lebt liebt die Einsamkeit. Wieder zu unserer Fahrt. Wir hielten an verschiedenen Aussichtspunkten, zB. an den "Twinfalls" Wasserfällen und im winzigen Hafen von Hana. Am Ende der Road to Hana befinden sich in Oheo die "Seven Pools". Unterhalb einer Brücken befinden sich sieben Wasserbecken, welche durch kleine Wasserfälle verbunden sind und am Ende in den Ozean münden. Eine Kulisse wie im Film. Auf dem Rückweg hielten wir nochmal kurz an einem kleinen Strand, nicht wie üblicherweise herrlich mit weißem Sand, sondern mit schwarzen Kieselsteinen.

 

Auf dem Heimweg durfte ich dann fahren, damit Susi auch noch ein wenig die Kurven und die Landschaft genießen konnte.

Welcome to Maui πŸŒŠπŸ„πŸ’

Mittwoch, 13.09.2017

Die letzten beiden Tage sind schnell zusammengefasst:


Der Flug von Kauai nach Maui verlief schnell und ohne Turbulenzen. Angekommen auf Maui holten wir unser Auto für diese Insel direkt am Flughafen ab. Im Übrigen der gleiche Jeep wie schon auf Oahu! Direkt fuhren wir in Richtung Hotel "Days Inn Maui Oceanfront" in Kihei, an Maui's Südost-Küste. Wir waren etwas zeitig dran für einen Check in und somit vertrieben wir uns die Zeit mit Mittagessen und am Strand abhängen. Man glaubt es kaum aber an unserem hauseigenen Strand gibt es Schildkröten. πŸ’πŸ˜ƒ Dann waren wir noch im Supermarkt einkaufen.
Heute stand für mich eine kleine Einheit GutenMorgenSport im ca. 5qm großen Hotelkraftraum an. Ich konnte mich zwar kaum drehen, aber zum Glück bin ich ja nicht so groß. Mit einem frischen Kaffee habe ich dann Susi um halb acht geweckt und wir haben erstmal standesgemäß am Strand gefrühstückt und ein Bad genommen. Auch da kam wieder unsere Schildkröte und wünschte uns einen guten Morgen. Gut gestärkt machten wir uns auf den Weg die Westküste zu erkunden. Wir besuchten das kleine Örtchen Lahaina. Früher die Stadt der Walfänger ist es heute ein niedliches Örtchen mit Westernfler. Es gibt hier natürlich auch wie fast überall ein "Bubba Gump" Restaurant und die dazugehörige Forest Gump Bank. πŸ˜‰ Wir fuhren weiter Richtung Norden und besuchten ein zwei Strände. In der großen Welle auf dem unteren Bild kann man beim genauen Hinsehen einen Surfer erspähen. πŸ„πŸŒŠπŸ˜‰

Danach traten wir den Heimweg an, um an unserem "Hotelstrand" noch etwas zu chillen. Wir haben nochmal nach Schildkröten gesucht und wurden fündig. Sie war sogar für ein paar Schnappschüsse zu haben. Das rechte kleinere Gebäude, auf dem Bild wo die kleine Schildi aufatmet, ist unser Hotel. Für so ein Days Inn echt super gelegen, der Strand ist schön, das Zimmer ist nur bissl klein und das WLAN schlecht.

 
Wir sind jetzt Turtle-Fans... Ein wunderbares Tier, welches uns nach wie vor etwas an Pepe erinnert. Genauso süß, entspannt und lieb. Abends ging es noch in eine Sportsbar zum Burgeressen und Pina Colada schlürfen. Liebe Grüße πŸ˜ŠπŸŒ΄πŸŒΊβ˜€οΈ

Na Pali Coast State Wilderness Park

Montag, 11.09.2017

It's Sunday... Wir haben uns Gedanken gemacht wie wir die Insel nochmal intensiv und aus einem anderen Blickwinkel genießen können πŸ€” zur Option standen eine knappe Stunde Hubschrauber fliegen oder mit dem Boot die Na Pali Coast zu erleben, Schnorcheln zu gehen, eventuell mit Turtle's schwimmen und Delphine sehen! Aufgrund der überwiegenden positiven Aspekte entschieden wir uns für einen Tag auf dem Katamaran. Überraschenderweise hatten wir ein paar Minuten Puffer eingeplant und waren bei unserem Reiseveranstalter die ersten die zum Einsatz auf See bereit waren πŸ˜‚ die Zeit nutzten wir und cremten uns nochmal ordentlich ein, da die Sonne morgens schon wieder mit Vollgas am Himmel arbeitete. Pünktlich 8 Uhr legten wir ab. Mit uns an Bord ca. noch 25 andere Leute, überwiegend Amerikaner. Die waren aber wie immer alle ganz locker und lustig. Auch die Crew war sehr nett, sie brachten uns ständig Getränke, kredenzten uns Breakfast und später Lunch. Kaum im Hafen abgelegt sahen wir die ersten Schildkröten im Wasser, πŸ˜ƒ kurz darauf hielten wir in einer Bucht in der wir Schnorcheln gehen konnten. Wir stürzten uns sofort in die Fluten! Es dauerte keine 5 min und der Captain rief "Turtle" und zeigte in meine Richtung. Und da war es soweit, die riesen Wasserschildi hatte sich angeschlichen und war unmittelbar neben mir... Wahnsinn! Susi versuchte noch schnell die GoPro zu starten, aber mehr als ein kleines Video blieb nicht. Egal, was bleibt ist wie immer die traumhafte Erinnerung neben einer wilden Schildkröte im Ozean geschwommen zu sein!!! πŸ’πŸ€—

 

Nach dem wir weiter fuhren sahen wir aus einer ordentlichen Entfernung Delphine. Die Bootscrew sagte aber das es noch besser wird... Sie sollten Recht behalten πŸ€™πŸ½ In einer Bucht unterhalb der Na Pali Coast waren nicht nur ein paar Delphine, sondern mehrere RudelπŸ˜‰ Für Susi ein Riesenerlebnis! Ein Paar der Delphine waren so erfreut uns zu sehen, dass sie eine ganze Weile vor unserem Boot geschwommen sind. "We have Dolphins!"...

Nachdem wir dieses Erlebnis auch abhaken konnten ging es weiter zu unserem eigentlichen Ziel, der Na Pali Coast... ein Küstenteil der nur aus Klippen, wahnsinniger Vegetation und ein paar kleinen unberührten Stränden besteht. Ich hoffe, unsere Schwärmerei kommt nicht übertrieben rüber, aber wer das hier gesehen hat weiß was wir erleben. 😊


Wir stellten auch hier fest mit der Bootstour für uns alles richtig gemacht zu haben. Auf dem Katamaran hatten wir reichlich Zeit das Leben und die Küste zu genießen. Nach ungefähr 6h Ausflugsdauer kamen wir wieder im Hafen an und wie es der Wettergott so wollte, gab es zum richtigen Zeitpunkt nach unserem Ausflug einen kleinen Regenschauer... gutes Zeitmanagement sage ich da nur oder einfach mal wieder richtig Glück gehabt.

Auf dem Rückweg Richtung Heimat beschlossen wir nochmal an einem kleinen Strand anzuhalten und wenn es geht etwas zu Schnorcheln. Wie an jedem Strand gab es auch hier kleine Pavillons, wo man sich treffen und abhängen kann. Auch das ist eine Besonderheit in den USA, das es solche Orte überall gibt. Auch heute waren hier ganz entspannt ein paar Leute, hörten Musik, machten Barbecue und verbrachten so mit ihren Freunden ihren Sonntag - eine coole Lebensart! Wieder zum Strand! Zum Schnorcheln war es hier nicht so gut, aber dafür gab es hier wieder zwei Robben die sich erstmal vom Wellengang am Strand ausgeruht haben. Problem war nur das der Akku der Kamera leer war, aber es glücklicherweise noch für ein kleines Selfie gereicht hat. πŸ€— Wir fuhren weiter und beschlossen aufgrund der vorangeschrittenen Zeit und unseres Hungers heute beim Goldenen M einzukehren. Passt zwar nicht in den Ernährungsplan, aber geht schnell und ist billig! Zum Thema billig und unverständlich: 10 Chicken Mc Nuggets kosten $4,99 und ein 20er Pack kostet $5 πŸ˜‚ kapiert keiner, ist aber wahrscheinlich der Grund dafür, dass es hier ein paar Übergewichtige gibt.

Heute, Montag, stand wieder die Na Pali Coast auf dem Plan, nur war der Blickwinkel ein anderer. Wandern auf dem Awaawapuhi Nualolo Trail war unser Ziel! Ein durchaus anspruchsvoller Trail vom Meeresspiegel in die Berge immer entlang der Küste. Die Trinkrucksäcke waren gefüllt und so konnte es los gehen. Erstmal ging es logischerweise ausschließlich bergauf, was mir mit meinen fetten Stampfern etwas leichter fällt, umso anstrengender für Susi mit ihren zarten Beinchen. Ich muss aber zugeben, dass sie sich wie immer wacker geschlagen hat und gut mit marschiert ist. πŸ’ͺ🏾 Der Aufstieg sollte sich lohnen, der Anblick vom Vortag (vom Boot) sollte heute noch etwas intensiver bzw. anders werden. Mitten in der Natur, eine vielfältige Vegetation, tolles Wetter und ein herrlicher Blick auf das türkis-blaue Meer. Avocadobäume, Palmen, Guavenbäume und zahlreiche andere Pflanzen kreuzten unseren Weg. Die erste Zwischenetappe war natürlich nicht auf dem Berg, sondern ein kleiner Strand wieder ganz unten. Kurz verpflegt ging's es weiter wieder ganz hoch. Susi war aufgrund der steigenden Anstrengungen leicht gereizt, ermahnte mich regelmäßig das Tempo zu drosseln und kein Risiko einzugehen. Den Zustand kenne ich aber und weiß, dass mit steigendender Euphorie und dem Erreichen des Ziels wieder alles in Butter ist. 😊 Am nächsten Ziel angekommen, war ein atemberaubender Ausblick und Ruhe der Lohn. Und wie immer meckert Susi wenn ich bei Fotos zu nah am Abgrund stehe, freut sich aber wenn die Bilder mit ihr an der selben Stelle sensationell aussehen.

   

Nach einer ordentlichen Pause traten wir den Rückweg an und liefen gefühlt doppelt so schnell in Richtung Auto. Kleines Fazit unsere Beine betreffend: mein Knie hält, allerdings laufe ich auch möglichst knieschonend und mit Bedacht, Susi läuft wie ein kleines Uhrwerk, hat aber auch am Ende ihr Knie gespürt! Nach der Tour haben wir uns nochmal im Meer abgekühlt und dann ging es mit einem kleinen Verpflegungsstop zurück in unser Hotel. Jetzt gibts erstmal typisch amerikanisch was zu trinken und Football im Fernsehen an unserem letzten Abend auf Kauai, morgen früh fliegen wir weiter auf die Insel Maui.
Im Übrigen ist heute ein für die USA geschichtsträchtiger Tag, 9/11! Alle Flaggen hängen hier deshalb auf Halbmast und man gedenkt den Verstorbenen.

 Bis die Tage πŸ˜πŸ™‹πŸ»πŸ™‹πŸΌ‍♂️

 

Waimea Canyon & North Shore Kauai

Samstag, 09.09.2017

Freitag, gestern waren wir wieder mal die Early Bilds... Das heißt Susi musste notgedrungen mit mir wach werden als mein Wecker klingelte πŸ˜‚ Der Erste Tagesordnungspunkt war, wer hätte es gedacht, Sport! Es ging pünktlich um kurz vor Sieben zu CrossFit Kapaa.

Wieder im Hotel angekommen hat mich Susi schon sehnsüchtig erwartet und wir haben erstmal entspannt gefrühstückt. Das Wetter war schön und Lust zu wandern hatten wir auch. Es ging zum Waimea Canyon - eine kleinere aber dafür deutlich grünere Ausgabe des Grand Canyon. Nach einer Stunde fahrt über die Insel und quasi in das Gebirge liefen wir los. Berg auf und Berg ab durch den Urwald Hawaii's entlang des Canyon Cliff Trails. Tausend verschiedene Arten von Pflanzen und eine entspannte Ruhe begleiteten uns den kompletten Weg. Als Ziel erwartete uns ein atemberaubender Blick in den wunderschönen Waimea Canyon... Eine Aussicht und Eindrücke, die alles so leicht erscheinen laßen. Ein Panorama wie man es kaum besser zeichnen kann!!!

Auf dem Rückmarsch haben wir nochmal ordentlich schwitzen dürfen, weil der Großteil der Strecke nach oben ging. Am Auto angekommen haben wir kurz durchgeatmet und dann ging es weiter. Wir sind noch ein, zwei Aussichtspunkte angefahren und haben in einer kleinen Lodge etwas gegessen.

Auf dem Rückweg nach "Hause" hielten wir nochmal, aufgrund der langsam einsetzenden Erschöpfung, an einem Starbucks um uns einen Kaffee zu genehmigen. Durch Zufall waren neben diesem ein paar günstige Läden, in denen wir in den USA sehr gerne mal shoppen (Ross Dress For Less) gehen und wie das Leben manchmal so spielt, gab es auch heute wieder etwas für uns 😁 Wenn man weiß wo, kann man hier riesige Schnäppchen schießen. Wir könnten dann manchmal gefühlt den ganzen Laden kaufen (hauptsächlich Franky)! πŸ˜‚
Nach unserem kurzen Rauschzustand im Shoppingcenter ging es überglücklich und mit einem guten Gewissen weiter ins Hotel.

Heute, Samstag: Ein geplant entspannter Tag, zumal das Wetter heute eh etwas veregnet aussah! Erstmal haben wir, bzw. hauptsächlich Susi schonmal den morgigen Tag geplant und uns eine Bootsfahrt an die Napali Coast gebucht...
Danach schnappten wir uns unser Auto und fuhren in Richtung Nordküste. Vorbei an Wasserfällen und durch den tropischen Regenwald. Die kleinen Örtchen Princeville und Hanalei waren unser Ziel. Wie eben schon beschrieben kamen heute doch mal ein paar Tropfen vom Himmel. Aber kein Problem, da es trotzdem 30 Grad warm war. πŸ˜‰ Die Orte waren sehr niedlich gestaltet und es war wieder kaum zu übersehen, das Hawaii für Surfer gemacht ist.


Am Nachmittag kam dann pünktlich die Sonne wieder raus. Das kann einerseits an unserer guten Laune, unserem Optimismus das Wetter betreffend oder daran liegen, das wir zum Mittag aufgegessen haben. Egal, Hauptsache der Himmel ist blau!
Wir verkrümelten uns an den Strand und spielten ein zwei Outdoor Spiele die die Amerikaner wohl gerne in Gesellschaft spielen, wie wir das schön öfter gesehen haben.

Liebe Grüße von uns beiden πŸ‘«πŸ€™πŸΌπŸ˜Š

Diamond Head & SΓΌdost-KΓΌste Oahu πŸ›« Kauai

Donnerstag, 07.09.2017

An unserem letzten Tag auf Oahu, nahmen wir unser letztes "take away"-Frühstück und "cold brewed coffee" am Waikiki Beach ein. Danach packten wir unsere Sachen ins Auto und fuhren zunächst zum Diamond Head State Monument, der inaktive Vulkankrater, der auf den letzten Bildern vom Waikiki Beach im Hintergrund zu sehen war. Er diente dem Militär als eine Art Bunker zur Abwehr bzw. zum Ausspähen, da man von ihm einen super Überblick über das Küstengebiet hat. Natürlich gibt es einen Trail auf die Spitze des Diamond Head, wo man von einer Aussichtsplattform mit einem tollen Blick über ganz Honolulu belohnt wird. Ca 2,6 km war eine Strecke und um die 200 Höhenmeter, geht ja eigentlich, aber bei 30 Grad und den vielen Treppen war der Aufstieg schon echt anstrengend, zumindest für mich (Susi). πŸ˜…

 

Es kam auch ein Rettungshubschrauber, weil sich wahrscheinlich ein kleiner Japaner bissl übernommen hat. 😬 Nein, keine Ahnung aber manche Leute sahen schon so aus, als ob sie gleich kollabieren. Die typischen Flip Flop-Wanderer und eingemummelten Asiaten sind überall zu finden. 😁

Später sind wir weiter entlang der Südost-Küste gefahren und haben immer mal an schönen Stellen und Stränden angehalten, ein paar Bilder geknipst, Surfer πŸ„ beobachtet und uns abgekühlt. In einer Bucht waren krass hohe Wellen 🌊, an denen sich Franky mal etwas ausprobiert hat aber mit Surf- oder Waveboard hat man da bessere Karten. In Kailua am Lanikai Beach, was ein super Tipp von einer Bekannten war, haben wir dann eine Weile gechillt. Ein traumhafter weißer Sandstrand und ein sehr schöner kleiner Touristenort mit süßen Holzhäusern direkt am Strand. Erfrischt vom Baden machten wir uns zur nächsten kleinen Wanderung, zu den Lanikai Pillboxes (auch ehemalige Bunker), auf. Von da oben sehen die beiden kleinen Inseln "Moku Nui" und "Moku Iki" im Meer wunderschön aus.

Nach dem wir wieder hinab gelaufen waren, fuhren wir zum nächsten Strand um uns so langsam für den Weiterflug nach Kauai frisch zu machen. An allen Stränden gibt es nämlich öffentliche Duschen! Auf dem Rückweg in Richtung Honolulu Airport, machten wir nochmal mehrere Zwischenstopps. Ich (Franky) wollte nochmal in ein, zwei Läden schauen und dann waren wir noch etwas kleines zum Abendbrot essen! Beim Essen mussten wir uns übrigens Pullover anziehen, da die Ami's wahrscheinlich nach dem Motto, viel hilft viel, ihre Klimaanlagen aufdrehen. Es waren gefühlte 5 Grad in dem Diner. πŸ˜‚
Pünktlich am Airport angekommen ging auch der Flieger planmäßig in die Luft. Gegen 22:45 Uhr landeten wir dann auf dem kleinen, entspannten Flughafen Lihue, Kauai.
Weiter ging es mit unserem neuen Auto. Wir haben uns auf dieser Insel wieder einen Jeep Compass ausgeliehen - der Jeep, den wir in Las Vegas auf dem Interstate geschrottet haben bzw. der von einer kleinen Mexikanerin zusammen geschoben wurde. πŸ˜‰ Wir fuhren ungefähr 15 min bis ins Hotel Kauai Shores in Kapaa.

Unser erster Morgen auf Kauai: Heute gingen wir es tiefenentspannt an. Ausschlafen bis 7:30 Uhr πŸ˜‚ und dann ein geniales langes Frühstück am Strand. Besser konnte der Tag nicht starten. Als wir das beendet hatten machte ich etwas Sport und Susi den Strand unsicher. Gegen Mittag machten wir uns auf um etwas die Gegend zu erkunden. Kauai wird auch die Garteninsel genannt, da sie so grün ist aber überall sind auch Strände, Palmen, entspannte Menschen und Wellen... Das Leben ist gerade echt brutal zu uns! Den Nachmittag verbrachten wir wieder am Strand um die nächsten Tage zu planen. Wir lassen wieder von uns hören. πŸ€™πŸΌ

Pearl Harbor & Inselrundfahrt Oahu

Dienstag, 05.09.2017

Aloha πŸ€™πŸ½πŸ˜
Um ein paar $ zu sparen starteten wir heute mit einem bescheidenen Frühstück. Oatmeal Cornflakes und Kaffee aus der Hotelzimmer eigenen Kaffeemaschine. Gut genährt stand heute Pearl Harbor und eine Inselrundfahrt (ein Stück der Ostküste, die Nordküste und Zentral Oahu) auf dem Programm. Dazu haben wir uns standesgemäß für die nächsten 2 Tage einen Jeep Wrangler ausgeliehen.
Pünktlich 9 Uhr waren wir dann auch an dem o.g. geschichtsträchtigen Ort! Kriegsschauplatz vom 7. Dezember 1941. Die kleinen Japaner hatten damals mit 183 Flugzeugen den Militärhafen der US Navy an einem herrlichen und sonnigen Sonntagmorgen angegriffen und mit einem Schlag einen Teil der Pazifikflotte versenkt. Damit verbunden natürlich auch tausende Leben. Die Amerikaner haben natürlich ein anderes Verständnis zu ihren Streitkräften und zum Militär, ihnen wird mit Stolz gedacht!
Ein großer Teil dieser Gedenkstätte ist für die "early birds" (die frühen Vögel) kostenlos. Natürlich gehörten wir wie immer dazu. Mit einem Audio Guide in Deutsch für $7 ging es los. Man wurde so durch das USS Arizona Memorial geführt, konnte ein Museum und einen Film ansehen, dann ging es mit einem Shuttle Boat der Navy zum versunkenen Kriegsschiff USS Arizona, auf welchem die eigentliche Gedenkstätte entstanden ist. Wenn wir ehrlich sind vielleicht auch etwas Gänsehautfeeling, wenn man mal in den Himmel und in den Ozean schaut und darüber nachgedacht hat, wie das ausgesehen haben muss.

Nachdem wir Pearl Harbor wieder verlassen haben ging es mit unserem Jeep durch das beeindruckende Gebirge in Richtung Ostküste. Und wir haben schon hier erahnen können, Hawaii ist mit einer wahnsinnigen Flora und Fauna gesegnet...
wunderschöne Küsten, Straßen die einen Meter neben dem Ozean entlang führen, türkises Wasser, Palmen und eine komplett entspannte Grundstimmung im Straßenverkehr. This is the way of life, wie man ihn sich erträumt!


Erster Stop "Chinaman's Hat" - ein kleine Insel im Ozean, welche von der Küste aus einfach atemberaubend schön aussieht und in vielen Filmen zu sehen war.

Am sog. North Shore machten wir einen Badestop in der "Turtle Bay", ein Hotel Spot für Wasserschildkröten... Für uns gab es hier leider noch keine Schildis, sondern "nur" eine lässige Robbe die sich am Strand gesonnt hat.
Entlang der Küste führte unser Weg durch kleine Surfer Örtchen und an zahlreichen Stränden vorbei. Unsere Schildkrötengeduld wurde belohnt! An einer Stelle, an der sich schon der Verkehr staute, schaute Susi an den Strand und schrie voller Begeisterung "eine Schildi, halte an!!!". Ein Befehl und zugleich unsere erste Begegnung mit einer glücklich lebenden Wasserschildkröte. 🐒

    

Am späten Nachmittag wollten wir nochmal kurz in einem Outlet Center shoppen gehen, was aber eher sehr ernüchternd ausging. Somit fuhren wir zurück nach Waikiki. Im Hotel angekommen entschlossen wir uns nochmal kurz an den Strand zu gehen und etwas zu baden. Aus etwas baden wurde eine kleine Schwimmeinheit im Ozean und Susi genoss den herrlichen Sonnenuntergang, leider alleine. 😬 Gut ist aber, wir haben noch über 2 1/2 Wochen um Sonnenuntergänge zu genießen. 😁


Danach haben wir uns hübsch gemacht und standesgemäß zum Abendbrot Bacon Cheeseburger mit bestem Premium Beef vom glücklichen Rind gegessen.
Bis später, morgen ist der letzte Tag auf Oahu - abends fliegen wir weiter auf Kauai. πŸ‘«

Downtown Honolulu & Waikiki

Montag, 04.09.2017

Waikiki here we are... Erstaunlich fit sind wir nun um 0 Uhr Ortszeiteit angekommen. In Seattle lief alles super und wir haben auf Grund des beeindruckenden Blickes aus den Fenstern der Abflughalle für uns schon entschieden, dass die Gegend um diese Stadt und Vancouver uns in den nächsten Jahren wiedersehen wird.
Die letzten 5 Stunden Flug vergingen relativ schnell. Susi hatte wie erwartet keine Probleme die Augen zu schließen und auch ich konnte mal relativ entspannt schlafen. Nach ein paar kleineren Turbulenzen und ein paar kleinen Quiekern im Flieger sind wir kurz vor 23 Uhr ganz sanft gelandet.
Unser Taxifahrer war äußerst nett und hat uns gut im "Ewa Hotel" am Waikiki Beach abgesetzt. Jetzt geht es schnell ins Bett, denn morgen wird Unruhe gestiftet.

Der erste Tag im Paradies... Sommer, Sonne, Palmen und die hawaiianische Lockerheit zeigt sich schon jetzt. Was wir nicht wussten, heute ist "Labor Day", Feiertag. Als wir heute morgen nach einer kurzen Nacht um halb acht Frühstücken gehen wollten und erstmal zum Strand gelaufen sind, hatten wir uns schon gewundert warum schon so viele Menschen mit ihren Surfboards unterwegs sind. Nicht nur Touris sondern auch viele Einheimische, welche ihre freie Zeit sinnvoll nutzen wollten kamen quasi noch dazu.
Bei uns stand heute eine Erkundungsfahrt mit dem Fahrrad auf dem Tagesplan. Schnell die Räder geholt und auf ging die wilde Fahrt. Erstmal in Richtung "Aloha Tower" in Richtung Altstadt über Downtown, immer entlang der tollen Küste mit Blick auf den "Diamond Head" (inaktiver Vulkan).

 

Eine kleine Überraschung von Susi für mich war, dass ich heute schon zum CrossFit in Honolulu gehen durfte. Da das halb auf dem Rückweg lag, wollte ich nur gleich kurz dort vorbeirollen um zu fragen ob das geht. Dort angekommen waren auch gleich ein paar mir Gleichgesinnte und Freunde des Sports am Werk. Die Jungs waren ziemlich kommunikativ und baten mir an doch gleich mit Ihnen mit zu trainieren. Ich war direkt Feuer und Flamme! Ich holte mein Sportzeug und legte mit los. πŸ˜ƒ

Susi ging in der Zeit schonmal zum Strand. Als ich fertig war stieß ich zu ihr und dann wurde das gemacht wofür wir eigentliche auf Hawaii sind: sonnen, baden, Wellen brechen und genießen.


Rießige Wellen sind schon etwas herrliches. Für uns gibt es viel zu sehen und der "American Lifestyle" hat uns schon wieder komplett in seinen Bann gezogen!!!

Als Highlight zum Schluss: Susi hat heute eine E-Mail mit dem endgültigen Zulassungsbescheid bekommen. πŸŽ‰πŸ’πŸ»πŸ€— liebe Grüße von uns beiden!

Los gehts ...

Sonntag, 03.09.2017

Unsere Reise beginnt am 03.09.17 in Frankfurt/Main. Wir fliegen über Seattle nach Honolulu (Oahu).

Flug-Nr.    DE 2028 (Condor)      

03.09.17   FRA    14.15 Uhr  →   SEA    15.55 Uhr


Flug-Nr.    AS 145 (Alaska Airlines)      

03.09.17   SEA    19.55 Uhr  →   HNL    22.51 Uhr    

Der langersehnte 03.09.17, der Beginn einer neuen Erfahrung und wunderschönen Reise. Heute ist es soweit! Mit einem "Aloha, heute gehts nach Hawaii" hab ich heute morgen Susi geweckt.
Die Koffer waren vorbereitet und somit konnte es entspannt in Richtung Frankfurt gehen. Die Fahrt verlief super sowie auch der Rest am Flughafen. Susi hatte uns schon vorher eingecheckt und deswegen konnten wir ohne lange Wartezeiten durchstarten.
Unser Flugzeug startete fast pünktlich in Richtung Seattle. Voller Vorfreude auf einen Filmemarathon, wurden wir bei der Auswahl dieser erstmal enttäuscht. Zwei ganze Filme im Angebot... Der Flug sollte also auf Grund mangelnder Beschäftigung noch länger werden als er so schon ist! Vor allem für den unruhigen Franky! Der verschlief zwar fast den Start, aber nach der ersten halben Stunde Powernaping war er hellwach. Susi konnte widererwartend alle längeren Phasen zwischen den Mahlzeiten gut mit schlafen überbrücken :-) Wohl dem der das so kann!

 

Na gut, nach 11h Schlaf bzw. wach sein kamen wir in Seattle an.
Seattle die Heimat zahlreicher Hollywoodfilme und der Grabstätte unseres Kampfsportidols - Bruce Lee. Das alles brauchte uns heute aber nicht interessieren. Unser 4h-Aufenthalt war gut verplant mit Passkontrollen, Security Checks, der endgültigen Visumkontrolle und ob Susi nicht auf Grund ihres Verhaltens im Flugzeug doch ein kleiner "Schläfer" ist. πŸ˜‰
Seattle als Sightseeing-Programmpunkt wird erst auf der Rückreise von uns unsicher gemacht... Jetzt müssen wir erstmal ins Paradies! Next Stop: Honolulu πŸ€™πŸ½πŸ˜